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Jagd im Kreuzfeuer von Hege, Öffentlichkeit und Abschuss

Hunting4future – Onlineseminar
Do., 24. März 2022, Beginn 19.00 Uhr bis ca. 20.30 Uhr
Gerade weil die Verhaltensforschung (Ethologie) Tiere immer mehr in die Nähe des Menschen rückt, muss sich die Jagd in ihrem Umgang mit Tieren zunehmend hinterfragen und rechtfertigen. Die Hege einzelner Tierarten, allen voran des Rotwildes, kommt in die Kritik. Die Öffentlichkeit betrachtet argwöhnisch das Töten von Tieren. Und als Jäger:in muss man sich fragen, ob gerade das „Erlegen“ von Tieren überhaupt noch zu rechtfertigen ist. Die Referenten nehmen darauf Bezug und versuchen dazu Impulse zu geben:

Der König ist tot, es lebe der König. Hirschbilder und ihre Folgen.
Prof. Dr. Ulrich Schraml (Universität Freiburg, aktuell Direktor der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg)

Zwischen alten Klischees und einer neuen Wahrnehmung der Jagd in der Öffentlichkeit
Eckhard Fuhr (Journalist, stellvertretender Vorsitzender des ÖJV Brandenburg)

Wildtiere töten aus ethischer Perspektive
Prof. Dr. Stephan Sellmaier (Philosophieprofessor an der LMU, Forschungsstelle Neurophilosophie und Ethik der Neurowissenschaften)

 

Organisatorisches und Anmeldung unter https://www.hunting4future.org/termine/
info@hunting4future.org