Das Bundesforschungszentrum für Wald (BFW) sucht Flächen und Partner:innen für die Anlage neuer Herkunftsversuchsflächen. Dies geschieht im Rahmen des Projektes WaldFit zur „Assisted Migration“ der Fichte (Picea abies).
Der Asiatische Eschenprachtkäfer gilt als meldepflichtiger EU-Quarantäneschädling; er bedroht unsere Eschenbestände, die bereits unter dem Eschentriebsterben leiden. Zuerst in Russland gesichtet, hat er sich bis in die Ukraine ausgebreitet und wandert jährlich bis zu hundert Kilometer weiter westwärts. Ein Merkblatt des Bundesforschungszentrums für Wald (BFW) erklärt, wie man einen Befall an Esche durch den Käfer schnell erkennt.
Reicht es, großflächig aufzuforsten, um damit den Klimawandel zu stoppen? Nicht so einfach, sagt eine neue Studie des Bundesforschungszentrums für Wald (BFW) in der Fachzeitschrift Nature Climate Change.
Douglasie, Küstentanne, Roteiche und Co. können künftig in Österreichs Wald eine wichtigere Rolle spielen. Eine Forschergruppe des Bundesforschungszentrums für Wald (BFW) hat untersucht, welchen Einfluss nichtheimische Baumarten auf die Schutzwirkung und die Holzproduktion der Wälder der Zukunft haben.
Die Forstwirtschaft steht vor einer noch nie dagewesenen Herausforderung: Durch die Klimaerwärmung gehen bestandesbildende Baumarten verloren, die bis vor kurzem noch wichtige Ökosystemleistungen wie Erosionsschutz oder Schutz vor Naturgefahren erbracht haben. Es ist oft unklar, ob ein Waldumbau mit anderen heimischen oder nichtheimischen Baumarten in der Lage ist, die gefährdeten Ökosystemleistungen zu erhalten oder wiederherzustellen.