
Zur Woche des Schutzwaldes vom 5. bis 9 Oktober 2026 hat Landesrat Christian Gantner in Vandans im Montafon anhand eines sogenannten flächenwirtschaftlichen Schutzwaldprojektes, das zusammen mit der Wildbach- und Lawinenverbauung umgesetzt wird, auf die Bedeutung von intakten Schutzwälder hingewiesen: „Bis zu zwei Drittel des Siedlungsraumes in Vorarlberg wären sonst nicht bewohnbar!“
Die Herausforderungen sind vielfältig und reichen von mit dem Klimawandel zunehmenden Extremwetterereignissen und erhöhten Schädlingsgefährdungen. Mit größtem Einsatz wird eine Schutzwaldfläche in St. Gallenkirch nach einem Sturmereigniss mit anschließendem hohen Borkenkäferaufkommen in einem Sanierungsprojekt, das bis 2044 läuft, langfristig saniert.
Aufwand wesentlich geringer!
Beispielhaft wird damit aufgezeigt, wie aufwendig eine Sanierung ist. Die Pflege der Schutzwälder mit einer aktiven Waldbewirtschaftung ist wesentlich günstiger. Mit einer guten Erschließung und entsprechend lebensraumangepassten Wildbeständen (Anmerkung Redaktion Waldverein) können stabile und resiliente Mischwälder mit intakten Schutzwirkungen erreicht werden. Neben den Schutzwirkungen wird damit auch die regionale und nachhaltige Ressourcenbereitstellung bewerkstelligt. Das ist in Zeiten von Kriegen und Sperrung von Meerengen nicht ganz unbedeutend. Als weitere Win-Win Effekte können die sehr positiven Klimaeffekte mit der CO2 Speicher- und Substitutionswirkung von Holz bis zu den erfreulich hohen Biodiversitätswirkungen genannt werden.
Es ist sehr erfreulich, dass das Land Vorarlberg sich der hohen Bedeutung unser Wälder bewusst ist und sich im Rahmen der Vorarlberger Waldstrategie 2030+ mit Maßnahmen und Förderungen die aktive Waldbewirtschaftung unterstützt.





